Vorteile für Einheimische und die Region


Weil in Zeiten des Klimawandels der Inlandstourismus als Alternative für Flugreisen ausgebaut werden muss.
Claudia Schmoll, Pfofeld

Weil alle Feriengäste ganzjährig am schönen Brombachsee willkommen sind.
Christel Schlosser, Rehenbühl

Weil wir als langjährige Gäste in verschiedenen CP sehen konnten, dass diese naturnah betrieben werden und auch das Munagelände es verdient ein solches Naherholungsgebiet für Einheimische und Gäste zu werden.
Alexandra Williams, Rehenbühl

Weil wir für Kinder und Enkelkinder die Zukunft gestalten wollen.
Matthias Krogoll, Pfofeld

Habe selbst einen Urlaub im CP Leutkirch verbracht und fände so einen Park im Munagelände optimal für Einheimische und Gäste.
Marianne Gempel, Rehenbühl

Weil wir langfristig denken sollten und auch für die junge Generation heimatnahe Arbeitsplätze brauchen.
Robert Meier, Thannhausen

Weil Umweltschutz und Tourismus kein Widerspruch sein müssen.
Jochen Barthel, Pfofeld

Weil es eine notwendige Aufwertung des Fränkischen Seenlandes zu einem lohnenden ganzjährigen attraktiven Urlaubsziel ist und damit Zukunftsperspektive bietet.
Frank Pompetzki, Thannhausen

Weil wir auch für Familien/ Gäste mit Handicap dringend behindertengerechte Ferienwohnungen benötigen.
Sigrid Popp, Thannhausen

Weil CP ein kontaminiertes Gelände dekontaminiert und touristisch erschließt und damit der Allgemeinheit umweltverträglich zugänglich machen kann.
Gerhard Mitsch, Langlau

Muna: aus einem Schandfleck ein Schmuckstück machen. Eigentlich hatte ich schon immer Respekt und Anerkennung für den BN, wollte Mitglied oder Sponsor werden. Aber ich glaube ich habe mich geirrt.
Karl Kleemann, Pfofeld

Weil CP uns die Möglichkeit bietet den Tourismus mit neuen Visionen weiter zu gestalten und damit eine bessere Lebensqualität für Einheimische und Besucher ermöglicht.
Elena Seubert, Thannhausen




Unsere Newsletter-Bezieher können das beeindruckende Bürgerbekenntnis zum Center Parcs-Projekt hier vollumfänglich lesen.

Verfolgt man in den Medien die Debatte über die geplante Ansiedelung einer Center Parcs (CP)- Ferienanlage am Brombachsee gewinnt man als sich informierender Leser den Eindruck, dass dieser Ferienpark in der Bevölkerung/Region wohl eher nicht gewünscht ist. Mit diesem „Mythos“ möchten wir, als Bürger, die sich explizit für eine Errichtung des CP an unserem Brombachsee aussprechen hiermit nun brechen.

In den vergangenen Monaten wurde die Thematik CP sehr einseitig, manipulativ und vehement von Seiten der CP-Gegner bzw Bürgerinitiative (BI) dargestellt, es gab aus der Bevölkerung nur wenig positive Signale in Richtung dieses Projektes. Diese „Zurückhaltung“ begründet sich einerseits aus der Befürchtung der Befürworter in der Gemeinde Pfofeld von Seiten der CP-Gegner bei öffentlichem „Pro CP Bekenntnis“ negativen Konsequenzen ausgesetzt zu sein. Andererseits wollten wir Befürworter erstmal eine weitere Bekanntgabe von konkreteren Details/ Fakten im Rahmen des ausstehenden Masterplans etc. durch das CP-Management abwarten. Allerdings können wir bei der derzeitigen „Schieflage“ der medialen Darstellung nicht länger zusehen/ schweigen.

Prinzipiell bedarf die Herangehensweise an ein pro oder contra CP einer komplexen, ganzheitlichen Betrachtungsweise, da die Auswirkungen der Errichtung solch einer touristischen Anlage auf die gesamte Region immens sind. Daher ist dringend von einer vorschnellen Meinungsbildung abzuraten. Auch sollten in diesem Hinblick persönliche Einschätzungen wie z.B. „so was brauchen wir hier nicht“, „das passt nicht ins Landschaftsbild“, „die verbrauchen unser Wasser“, „dafür müssten ja Bäume gerodet werden, also bin ich dagegen“ etc. zurückgestellt werden, da es hierbei um die zukünftige Entwicklung einer ganzen Region und nicht um die Interessen einzelner, vermeintlich betroffener Bürger geht. Hätten vor rund 50 Jahren nicht „Visionäre“ die Erschaffung unseres Fränkischen Seenlandes angeschoben, so wären wir heute in Altmühlfranken nicht nur eine der strukturschwächsten Regionen Bayerns, sondern zudem auch noch touristisch und infrastrukturell unterentwickelt, ohne Zukunftsperspektive für die jüngere Generation. Und gerade diese junge Generation braucht einen Ansporn, Attraktivität und Entwicklungsmöglichkeiten um sich dauerhaft in unserer Region ansiedeln zu können/ zu wollen, natürlich auch zum Nutzen der alternden Bevölkerungsschichten. D.h. wir dürfen dem Wandel der Zeit bzw. notwendigen Prozessen im Strukturwandel des heimischen Tourismus nicht egoistisch den Weg versperren, nur weil wir uns vielleicht mit Veränderungen schwer tun bzw. der vermeintliche Schutz eines kontaminierten Areals /Waldes im Vordergrund stehen.

Unsere Region wird seit Entstehung des Fränkischen Seenlandes mit dem Begriff sanfter Tourismus beworben, d.h. der Tourismus wird in die Region eingebunden, ohne das ein Großteil der Bevölkerung beeinträchtigt ist bzw. sich in seiner Lebensqualität beugen musste – wir profitieren sogar davon und haben uns bei unseren Gästen den Ruf als „gastfreundliche Region“ hart erarbeitet ! Diese Gastfreundschaft, die eine Region positiv charakterisiert sollte bei der Debatte um eine CP-Ansiedelung nicht auf der Strecke bleiben.

CP ist nun- auch trotz seiner Größe- eines der verträglichsten „touristischen Produkte“, die sich unsere Region wünschen kann, um weiterhin zukunftsorientiert und nachhaltig sanften Tourismus zu bieten, denn die Zielgruppe sind Familien und Senioren mit Kindern. Diese Zielgruppe wünscht einen ruhigen, naturnahen, meist mehrtägigen Urlaub bei kurzer, d.h. klimaverträglicher Anreise. Die Besucher nutzen das mannigfaltige Angebot in der Ferienanlage, erkunden aber auch gerne die Umgebung. D.h. die Marke CP bewirbt im gleichen Zuge nebenbei unsere Region, wovon private Gastgeber, Handel, Dienstleister, Gastronomie etc. das ganze Jahr hindurch „profitieren“. Ganz nebenbei eröffnet sich uns Einheimischen eine enorme saisonunabhängige Erweiterung unserer Freizeitmöglichkeiten, da wir die neue Infrastruktur genauso nutzen können. Ferner bietet sich den Anrainergemeinden ein Zugewinn an Versorgungsmöglichkeiten, da im Park z.B. ein Supermarkt und Cafe etc. etabliert werden sollen. Desweiteren wird es auch ortsnah ganzjährig eine Möglichkeit der Kinderbetreuung durch qualifizierte Ferienprogramme geben, um nur einen Teil des Angebots zu erwähnen. Ein sich in den sanften Tourismus eingliedernder erfreulicher Nebeneffekt wäre, das für diese Neuansiedelung keine landwirtschaftlichen Flächen verbraucht werden, sondern ein ehemaliges Militärgelände mit massiver gebäudlicher und straßentechnischer Infrastruktur umgenutzt werden kann. Diese Umnutzung der Muna wäre zudem eine riesige Chance endlich eine Entkontaminierung eines durch militärische Nutzung belasteten Areals nach Jahrzehnten der Unantastbarkeit zu ermöglichen und dieses Gelände der Öffentlichkeit wieder zuzuführen, was CP ausdrücklich anstrebt und Naturschützern am Herzen liegen sollte.

Entschieden ist aber auf kommunalpolitischer- bzw. Bezirksebene in diesem Hinblick noch gar nichts, da die öffentlich-rechtlichen Planungs- und Genehmigungsverfahren (z.B. Raumordnungsverfahren etc.) erst eingeleitet werden dürfen, wenn vom Investor der Masterplan und eine umfassende Umweltverträglichkeitsuntersuchung vorliegen. In dieser Umweltverträglichkeitsuntersuchung werden u.a. die Auswirkungen eines Ferienparks auf Menschen, Tiere, Pflanzen, Landschaft, Wasserhaushalt etc. sowie Wechselwirkungen auf z.B. kulturelle und soziale Sachgüter aufgezeigt. D.h. der Prüfungsmaßstab ist sowohl für die Einleitung der Verfahren, als auch für die Verfahren selber sehr hoch gesteckt und zwangsläufig bei konkreten Eingriffen in Natur und Landschaft mit Kompensationsmaßnahmen verbunden. Die Bewertung der lokalen Flora und Fauna bzw. der entsprechenden Habitate obliegt demnach geschulten, staatlich geprüften Gutachtern und wird darüber hinaus von unseren Behörden und Ämtern nach strengen Maßgaben begleitet- respektive überwacht, so dass beruhigenderweise nicht einfach wertvolle Biotope oder Spezies eliminiert werden dürfen. Dennoch sollten wir uns darüber im Klaren sein: das „schützenswerte Ökosystem“ gedeiht auf mit Schadstoffen belastetem Boden, ein Großteil der Bäume ist mit Munitionssplittern „gespickt“.

CP wird- sollte es zur geplanten Ansiedelung kommen- die Dekontamination des Areals übernehmen um den ersten, möglichst klimaneutralen Center Parcs in Deutschland zu errichten, worauf wir als Gemeinde stolz sein können. Dabei sind wir als Bürger aufgerufen am Gestaltungsprozess in Form von Arbeitsgruppen teilzunehmen, damit auch unsere Interessen in die Planung einfließen, und wir als fundierte Kenner der örtlichen Gegebenheiten beratend zur Seite stehen. Diese Kooperation ist von Seiten des CP- Managements ausdrücklich gewünscht und angestrebt, mit jedem Einzelnen, falls ein persönliches Interesse besteht! Das finden wir bemerkenswert.

Darüber hinaus legt CP nicht nur Wert auf das Einbinden seiner "Nachbarn“, sondern versucht auch in der Planungs-/Bauphase mit regionalen Handwerkern/ Unternehmen nach Möglichkeit zu kooperieren. In Leutkirch z.B. wurden über 60% der Arbeiten an Regionale vergeben. Aber nicht nur in der „Entstehungsphase“ dürfen wir mit einem positiven und dringend erforderlichen Input für die heimische Wirtschaft / den Arbeitsmarkt rechnen: in der neuen Ferienanlage werden neben unqualifizierten -aber auch benötigten Arbeitsplätzen- viele qualifizierte neue Jobs und Ausbildungsplätze entstehen. Es werden Ferienjobs und Minijobs angeboten werden können, die insbesondere von Heranwachsenden bzw. jungen Eltern gerne nachgefragt werden. Darüber hinaus lässt sich vielleicht an einer unserer im Landkreis vorhandenen Hochschulen – vergleichbar mit Leutkirch- ein dualer touristischer Studienzweig etablieren. Heimische Betriebe kommen als Zulieferer, Dienstleister o Ä in Betracht. Ein nicht von der Hand zu weisender Vorteil um die Attraktivität einer ganzen Region zu steigern- wie wir meinen. Neben diesen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt wird aber die Wirtschaftskraft der Region selbstverständlich auch durch die Ausgaben der Gäste in den umliegenden Gasthäusern, Freizeiteinrichtungen, Geschäften, Ortschaften etc. gestärkt.

CP spricht mit seinem Angebot an Unterkunftskategorien ein breites Spektrum an Gästen an, falls gewünscht können sich die Gäste in ihren Ferienhäusern komplett selbst versorgen oder es wird das reichhaltige kulinarische Angebot der Restaurants genutzt. CP kann somit auch sehr hochwertige Unterkünfte anbieten, und spricht damit ein Klientel an, das in unserer Region ansonsten wenig Alternativen findet. Zudem schließt CP mit seinen barrierefreien Unterkünften für gehandicapte Familien eine wichtige aber zur Zeit beschämende Versorgungslücke in unserer touristischen Landschaft. CP würde damit zum Trend der sinkenden Bettenzahlen in der Region einen erfreulichen Gegenpol setzen. Alleine in den Gemeinden Pfofeld und Theilenhofen z.B. hat sich die Bettenzahl bei den privaten Vermietern in den letzten 12 Jahren halbiert- Tendenz weiter sinkend. Dieser Wandel in der bestehenden Übernachtungsinfrastruktur liegt einerseits daran, dass mehr junge Frauen gut ausgebildet und berufstätig sind und nicht mehr „nebenbei“ vermieten, andererseits ist ein Invest in eine Ferienwohnung aufgrund der relativ kurzen Saison (Ostern bis max. Oktober) wenig rentabel. Auch hier würde CP einen wichtigen Impuls für die privaten Vermieter setzen, da zukünftig dann ganzjährig Nachfrage nach ihren Unterkünften besteht, denn nicht jeder Gast eines CP möchte auch dort übernachten.

Ein durch die CP Ansiedelung initiierter und notwendiger Ausbau der Verkehrsinfrastruktur wäre ein gewinnbringender Effekt sowohl für die Ortsteile Langlau/Rehenbühl als auch Thannhausen. Zu denken ist hier an den Ausbau des Bahnhofes Langlau bei gleichzeitiger Erhöhung der Zugfrequenz, Entlastungen der Staatsstraße 2222 im Bereich der Ortschaft Thannhausen sowie an eine Erschließung/Verbesserung im Bereich der seezuleitenden Fahrradwege.

Unter Betrachtung dieser Komplexizität ergeben sich natürlich – wie bei jeder Weiterentwicklung- auch diverse Nachteile durch die Errichtung eines Ferienparks, denen wir uns durchaus bewusst sind. Sie stehen für uns aber – vorausgesetzt es ergeben sich vernünftige Lösungen für Verkehrsinfrastruktur, Wasserversorgung, Naturschutz etc. – in keinem nennenswerten Verhältnis zu den aus der CP Errichtung für unsere Region resultierenden Vorteilen. Von diesen Vorteilen sind in unseren Ausführungen nun wichtige Bausteine dargestellt worden, allerdings ließe sich die Auflistung noch in unzählige Bereiche erweitern bzw. vervielfältigen.

Wir hoffen nun, dass wir mit unserem Gedankengut die Perspektive in der Thematik CP einmal aus einem anderen Blickwinkel ermöglichen können und wünschen uns von allen Seiten ein kooperatives und konstruktives v.a. aber respektvolles Miteinander um das Beste für unsere Region und die zukünftigen Generationen zu erreichen.

Aus der Gemeinde Pfofeld und den dazugehörigen Ortsteilen unterzeichnen: Sonja u Jochen Barthel; Andrea u Christoph Beck; Magda Böhm; Miriam u Giuseppe Chimento; Marianne u Gerhard Gempel; Heidi u Herbert Holzinger; Ulla u Olaf Klapps; Christine u Simon Kleemann; Michael Kleemann; Daniel Kleesattel; Gudrun u Benno Krauß; Martin Kohlhöfer; Hannelore u Matthias Krogoll; Andreas Lutz; Dr. Nicole u Dr. Daniel Maaß; Lucas McCombie; Robert Meier; Tobias Meier; Karl-Heinz Minnameier; Gerhard Mitsch; Fritz Müller; Andrea u Frank Pompetzki; Sigrid Popp; Helmut Pratzer; Oliver Röhrl; Irmgard u Gerhard Sauer; Michaela Scheiwe; Christel u Horst Schlosser; Claudia u Hermann Schmoll; Hannes Schröder; Karina Schröder; Melanie Schröder; Elena Seubert; Erich Seubert; Brigitte u Gerhard Stark; Janin Treitinger; Kathrin u Lutz Treitinger; Reinhold Tremel; Christiane u Georg Walter; Harald Wehrberger; Theresia Welser; Alexandra, Hannah, Pamela u Shawn Williams; außerdem: Lukas Iselt, Potsdam; Peter Rauch, Weißenburg; Michael Schuler, Gundelsheim

 

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